Alfred Evert
Perpetuum Mobile der Vierten Art

PM 3. Art
Aus Überlegungen zu Rotorsystemen formulierte ich das generelle Prinzip der Perpetuum Mobile der Dritter Art, welches in abstrakter Form die Nutzbarmachung Freier Energie in vielen Bereichen beschreibt.

Ausgangsbasis ist das Bestreben der Natur, stabile Zustände herzustellen oder erhalten zu wollen (beispielsweise das Beharrungsvermögen der Trägheit, die Gleichverteilung von Druck in Fluiden oder elektrischer Ladung in einem Medium oder von Wärme in Gasen, die Beständigkeit magnetischen Flusses aus Permanentmagneten, und vieles mehr). Wird dieser Zustand gestört, so entsteht ein labiler Zustand. Wird die Störung aufgehoben, so stellt die Natur automatisch den stabilen Zustand wieder her. Dieser Akt der Regeneration stellt die eigentliche, freie Energie dar.

Da die Natur gegen Änderung oder Störung des stabilen Zustands einen Widerstand entgegen setzt, erfordert dieser Eingriff einen Kraftaufwand. Anstatt nun diese Kraft in das Teilsystem des Re-generators einzubringen, kann obiger Widerstand durch Gegenkraft in einem zweiten Teilsystem überwunden werden. In diesem zweiten System des Generators kann damit nutzbarer Effekt erzielt werden. Die Energie-Bilanz ist ausgeglichen, Kraft und Gegenkraft sind nur räumlich in zwei Teilsysteme verlagert, die Abweichung vom stabilen Zustand ist auch nur zeitweilig bzw. phasenweise gegeben im Sinne eines permanenten Kreislaufs.

Das ist die Aussage des PM Dritter Art. Anwendungen dieses Prinzips sind alle Systeme, aus denen Energie ´heraus gebremst´ wird, z.B. viele der hier dargestellten Rotorsysteme. Andere Anwendungen sind beispielsweise Wärmepumpen. Wenn andere Theoretiker mit der Definition des PM (erster oder zweiter Art) etwas anderes suchen, als fortwährende Bewegung bzw. Bereitstellung nutzbarer Energie erreichen zu wollen, so ist das ein anderes Problem (siehe unten).

Ich hatte allerdings Probleme, mein Paradebeispiel von Energie-Überschuss, den Effekt des Auftriebs durch Sog, mit diesem Prinzip erklären zu können. Den Effekt selbst habe ich wiederholt dargestellt (z.B. in Wirkung des Sogs oder Warum das Segel nicht zieht und diversen Ausarbeitungen der Fluid-Technologie). Zur Eingliederung dieser Erscheinung in eine allgemein gültige Aussage mußte ich aber das Prinzip des Perpetuum Mobile Vierter Art aufstellen.

Evert: PM 3. Art Evert: PM 4. Art
PM 4. Art
Es gibt sehr viele Prozesse, bei denen obige Störung eines stabilen Zustands nur geringen Kraftaufwand oder gar keinen Aufwand erfordert. Somit ist kein großer Widerstand gegeben, so dass bei dieser Störaktion auch keine große Kraft heraus zu bremsen ist. Manchmal liefert die Störung selbst sogar noch Kraft in direkter Weise.

Das ist z.B. beim Auftrieb gegeben, ob am Segel oder an der Tragfläche oder an irgend einer gekrümmten Fläche. Man muß z.B. das Segel nur etwas gegen den gegebenen Wind anstellen (und erhält damit schon eine Vorschubkomponente), um einen Sogbereich zu schaffen. Schon durch diese rein passive Maßnahme ist die Gleichverteilung von Druck gestört, es entsteht eine schnelle Strömung zu dessen Ausgleich und daraus resultiert die (gegenüber der auslösenden Windkraft) vielfache höhere Auftriebskraft - ohne den Regenerations-Prozess des Druckausgleichs zu behindern.

Bei diesem Prinzip ist also die Störung des stabilen Zustands nahezu kraftlos, d.h. der labile Zustand kann leicht hergestellt werden. Die (Freie Energie der) Natur regeneriert den labilen zum stabilen Zustand. Dieser Prozess ist immer mit irgend einer Form von Bewegung verbunden. Diese Bewegung selbst kann zur Erzielung einer nutzbaren Kraft verwendet werden (wobei allerdings der Kreisprozess selbst nicht unterbunden werden darf).

Diese unmittelbare oder auch mittelbare Nutzung von Bewegung in der Regenerations-Phase eines Kreisprozesses, das ist Aussage des Prinzips von Perpetuum Mobile Vierter Art.

Anwendungen dieses PM 4. Art sind z.B. alle Systeme mit zeitweiliger Umlenkung bzw. Störung von Strömungen, die von Fluiden oder von elektrischem oder magnetischem Fluss. Auf mechanischer Ebene sind das z.B. Systeme mit nur phasenweiser Umlenkung in die Kreisbahn (wie in vielen Konstrukten hier dargestellt ist). Aber z.B. auch statische Aufladung kann leicht in einem Kondensator akkumuliert werden, d.h. Gleichverteilung gestört werden. Gerade elektronische Prozesse mit Halbleitern bieten unendliche Möglichkeiten zur sinnvollen Anwendung dieses Prinzips.

Durch-Forschen
Es wäre zweckdienlich, wenn jeder Fachmann sein Fachgebiet darauf hin durchforschen würde, welcher stabile Zustand durch welche Maßnahme leicht in einen zeitweilig labilen Zustand überführt werden kann. Entweder ist bei dieser Störung nutzbare Energie zu gewinnen (PM 3. Art) oder aus der automatisch gegebenen Bewegung der Regenerationsphase (PM 4. Art). Es ist dann nur eine Frage zweckdienlicher Prozessgestaltung, wie die frei verfügbaren Naturkräfte am besten zu nutzen sind.

Dieses wird in praktisch allen Gebieten der Physik möglich sein, z.B. per Mechanik (besonders frei von ´Nebenwirkungen´) aber auch per Elektrotechnik und Elektronik (mit Nebenwirkungen, so lang man die wirklichen Vorgänge nicht kennt).

Bereits heute sind auf diesem Gebiet viele ´Phänomene´ bekannt und z.B. wird in manchen Systemen durch spezielle Generatoren mehr Strom erzeugt als mechanische Kraft verbraucht wird. Meist sind diese Entdeckungen zufälliger Art. Im Rahmen meiner Äther-Theorie werde ich unter anderem das Wesen des Elektromagnetismus beschreiben als spezielle Bewegungsform des Äthers mit seinen speziellen Eigenschaften. Dann wird man elektromagnetische Maschinen zweckdienlicher und mit weniger Nebenwirkungen konzipieren können.

Transformator oder Generator
Alle Maschinen der Strom-Erzeugung sind eigentlich nur Transformatoren: eine gegebene Kraft (z.B. Wasserkraft oder Windkraft) wird bestmöglich in elektrische Kraft übertragen. Die originäre Kraft (z.B. Dampfdruck) wird ihrerseits meist durch Transformation bereit gestellt (z.B. in Kohle- oder Kernkraftwerken). Schon bei der Dampfmaschine erkannte man, dass letztlich ´Verlust´ in Form von Abwärme unvermeidbar ist (und diese ´Erkenntnis´ gesetzlich festgeschrieben z.B. im Patentrecht).

Die gesamte Entwicklung zielte damit nur darauf ab, bestmögliche Kraft-Transformatoren zu bauen. Die originäre Kraft, ob natürlich gegeben oder künstlich hergestellt, soll total verbraucht und möglichst vollständig in die gewünschte Form umgesetzt werden. Tatsächlich ist mit solchen Transformatoren ein Wirkungsgrad nur unter 100 Prozent möglich.

Man liess damit völlig außer Acht, ein anderes Optimum anzustreben: mit minimalem Krafteinsatz einen bestmöglichen, aber höheren energetischen Nutzen anstreben zu wollen. Im Gegensatz zu obigen ´Transformatoren´ darf man dabei die originäre Kraft keinesfalls ´vollkommen verbrauchen´. Man muss im Gegenteil darauf achten, dass diese Kraft innerhalb eines Kreislaufs insgesamt konstant bleibt. Der Nutzeffekt darf sich nur durch steuernden Eingriff, obiger zeitweiliger Störung oder Umlenkung ergeben.

Diese Systeme sind prinzipiell ´offene´ Systeme, in denen eine frei verfügbare Komponente der Naturkräfte automatisch zur Regeneration obiger Kreisprozesse den entscheidenden Beitrag leistet. Erst damit läßt sich zusätzlicher Nutzen schaffen, also tatsächlich Nutz-Energie generieren - anstatt mit unabdingbarem Verlust eine Energie nur in eine andere Form zu transformieren.

Genauso wie eine Vielzahl von ´Kraft-Transformatoren´ entwickelt wurden, werden bei ´transformierter´ Zielsetzung sehr bald sehr viele und sehr effektive Kraft-Generatoren verfügbar sein.

Evert / 02.11.2002

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